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Anarchy in Web-TV

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Webvideo: Unternehmen setzen auf iOS, Android weit abgeschlagen

Klares Ergebnis der Studie von Brightcove und TubeMogul: 100 Prozent der befragten Unternehmen planen, ihre bestehenden Video-Aktivitäten im mobilen Sektor für Apples Betriebssystem iOS4 auszubauen. Nur ein Viertel setzt in den nächsten Monaten auf Googles Android. Die restlichen Systeme (RIM, Symbian, Windows Mobile) kommen zusammen auf 45 Prozent.

Dabei ist der Smartphone-Markt noch längst nicht bei den meisten Unternehmen im Marketing-Mix angekommen: Lediglich 40 Prozent nutzen den mobilen Sektor für ihre Aktivitäten.

Im Folgenden die Trends bei den übrigen Webvideo-Aktivitäten:

Auswärts schmeckt's am Besten

Während im Schnitt 2,6 Prozent der Inhalte auf externen Seiten geschaut werden (bei Medienunternehmen sind dies 6,5 Prozent), ist die Nutzungslänge deutlich höher, als auf der eigenen Markenseite. Die Nutzung beträgt "Zuhause" 1:02 Minuten, außerhalb 1:42 Minuten.

Webvideo gehört dazu

Bereits 85 Prozent nutzen Bewegtbild im Netz als Kommunikationsmittel, 60 Prozent planen sogar, diesen Bereich in den nächsten 12 Monaten auszubauen.

Alles auf YouTube

Googles Mega-Videoportal gehört für 92 Prozent der Befragten in die Kategorie "Pflicht", immerhin 12 Prozent nutzen das Video-Netzwerk für exklusive Platzierungen. Ähnlich Facebook: 90 Prozent des Video-Contents wird dort syndiziert.

User-Generated-ja/nein

Während der Trend zu Webvideo im Allgemeinen und sozialen Netzwerken im Besonderen eindeutig ist, sind sich viele Unternehmen ob des Einsatzes von UGC unsicher. Nahezu die Hälfte der Befragten setzt weiterhin ausschließlich auf professionelles Bildmaterial.

Für die Umfrage im Rahmen der aktuellen Bewegtbild-Studie hat Brightcove Unternehmen aus USA und Europa befragt, nach eigenen Angaben sind darunter ein Großteil der börsennotierten Großkonzerne. Gegenstand der Befragung und Untersuchung waren die Aktivitäten im Werbe- und PR-Bereich, sowie E-Commerce. Ausgenommen waren Werbeclips (z.B. Pre-Rolls).

 

 

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Veröffentlicht September 15, 2010