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Die Sache mit dem Glaubenskrieg

Irgendwie wollen sie nicht miteinander reden, diese Netzfutzies und Politikhansel. So kommt es mir vor, wenn ich die Debatten im Netz und außerhalb verfolge. Die eine Seite schießt gegen die andere, und nicht immer wird mit sauberer Munition geschossen. Viel zu oft sind es leider auch die Netzaktivisten, die übers Ziel hinausballern, Polemik als Waffe nutzen und sich dabei nur selbst diskreditieren.

 

Es mag für eine Weile ganz lustig sein, jedes Politikerstatement auf die Schippe zu nehmen. Virtuelle T-Shirts, knackig-coole Banner, Meme am laufenden Fließband. Was den politischen Gegner ärgern mag, sorgt beim Publikum außerhalb der Netzblase nur für Kopfschütteln. Nicht, weil sich die Entstehung, der Witz eines Mems nicht erschließt. Sondern auch, weil die Themen zu Ernst sind, als sie fortwährend durch den satirischen Kakao zu ziehen. Netzpolitik ist keine Satirezeitschrift.

 

Ähnlich sieht es auch Peter Kruse, den ich gestern für das ZDF-Blog Hyperland gesprochen habe. Er beklagt die "Plassbergsche Aufmachung" vieler Themen, er hat genug von der Rennerei um "Hypes" und plädiert für mehr Unaufgeregtheit in der Debatte. Oder um es mit einer seiner Theorien zu sagen: "Ideologisierung ist das einzige, was eine sachliche Debatte zerstören kann." Und Ideologien haben noch niemandem gut getan.

Willkommen in der Video-Parallelgesellschaft

Ich, wir alle, haben versagt. War es doch unser Ziel, die Gräben zu verschütten, Brücken zu bauen, Wege aufzuzeigen. Nach mehr als drei Jahren Bewegtbildaktivismus sieht die Bilanz verheerend aus. Fernsehen und Webvideo verschmelzen nicht zu einem konvergenten Medium. Die Differenzen sind größer denn je. Längst ist Bewegtbild eine zersplitterte Kulturtechnik, Dialog ein Fremdwort geworden.

Ich habe große Achtung vor den Experimenten hiesiger Fernsehsender. Versuchen doch vor allem die öffentlich-rechtlichen eben jenen schwierigen Spagat zwischen Netz und Flimmerkiste aufs Parkett zu bringen. Eperimente wie der Hybrid-Krimi Dina Foxx im ZDF zeugen von dem Willen, sich zu wandeln. Doch kann kein noch so starker Wille die Realität verbiegen: Der Nutzer geht diese Entwicklung nicht mit.

Blicken wir der Wahrheit ins rot funkelnde Auge: Der größte Teil der Generation "Fernsehen" wird sich niemals mit der Bewegtbildkultur des Netzes anfreunden. Auch auf der anderen Seite des Nutzungsverhaltens herrscht wenig Gegenliebe. Wer heute ohne Tagesschau, Wetten dass und stupide Gerichtsshows sozialisiert wird, der wandert in Massen auf andere Kanäle. Spartenangebote wie das gelungene ZDFKultur sind dabei dennoch nichts weiter als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Beide Seiten wollen nicht miteinander reden

Es war kurz vor dem Medienforum.NRW, als ich einen Anruf von den Machern erhielt. Man wünsche sich eine Art Kamingespräch mit einem echten TV-Urgestein, einem Schwergewicht wie Helmut Thoma. Ihm gegenüber sollte dann ein junger Vertreter der Generation "YouTube" sitzen - nicht älter als 20 Jahre. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Das Kamingespräch - als Überraschungshighlight des medienforums geplant - fand mangels passender williger Kandidaten nicht statt.

Was hätten diese beiden Archetypen der Medienwelt auch zu besprechen gehabt?

Ich glaube, manchen Medienmachern ist immer noch nicht bewusst, welche gravierenden Auswirkungen die rasend schnelle Demokratisierung der Produktionsmittel auf unsere Wirklichkeit haben wird. Mit welcher Geschwindigkeit die Innovations-Meteoren täglich neue Löcher in die verkustete Oberfläche bestehender Medienstrukturen schlagen. Das ist nicht mit jährlichen Studien messbar, das ist nur am eigenen Verhalten erlebbar.

Entweder wir akzeptieren, dass es mediale Parallelgesellschaften gibt. Oder wir verschwenden weiterhin wertvolle Ressourcen auf ein falsches Ideal von Harmonie. Und das zu einer Zeit, in der jede Minute zählt.

 

(Anmerkung: Ich arbeite unter anderem für das ZDF)

Eine Online-Petition oder: Die Medienrevolution hat Bewegtbild erreicht

Der 28. Juni 2011 wird in die Mediengeschichte eingehen. Nicht weil Videos wie dieses das Netz erobern, sondern weil Petitionen wie diese aufploppen. Ich habe fast Verständnis für die Sorgen und Nöte mancher Kollegen, zeigt die Aktion doch eines: Die Medienrevolution ist mit Verzögerung auch bei den Bewegtbildprofis angelangt.

Bis dato war es ein kuscheliges Experimentieren: Im TV Geld verdienen, im Netz herumspielen. Die Zeiten haben sich längst geändert. Und mittlerweile reagieren Unternehmen wie Apple auf diese Entwicklung. Der schmale Grat zwischen Profi und Amateur ist längst verschwunden, die Grenzen sind fließend. Kapitalisten sagen: Aber Profis verdienen Geld mit ihrem Beruf. Ich sage: Erstens ist es bei vielen Kollegen nur ein Wollen und nicht ein Verdienen, zweitens haben sich im Netz einige schon aus der alten Welt bekannte Alternativ-Währungen wie "Aufmerksamkeitssucht" breit gemacht und drittens sagt eine Einordnung in Profi oder Amateur nichts über die Qualität aus.

Das Geheule der professionell verschreckten Mediengestalter, Filmer, Cutter ist unerträglich. Ein Videoschnittprogramm ist ein Werkzeug. Und Werkzeuge passen sich in einer Marktwirtschaft den Gegebenheiten an. Wer damit argumentiert, er habe Unsummen in Final Cut investiert und darauf sein Geschäftsmodell aufgebaut, dem kann ich nur sagen: Pech gehabt. Times  are a changing. Ähnlich erging es damals den großen europäischen Kutschenbauern. Plötzlich waren die Sägemühlen und Schreinereien überflüssig. Weil Kutschen auf einmal aus Stahl gefertigt wurden.

Liebe Kollegen - macht nicht den gleichen Fehler wie die Print-Vertreter unserer Medienzunft. Ignorieren, belächeln, verfluchen, verklagen. Mit solchen Kindern spielt niemand gern.

Über das Alter und Unterhosen

Es gibt so Dinge, für die fühle ich mich zu alt. Zum Beispiel Jahreshauptversammlungen beim Männergesangsverein, Sonntagsdisco mit DJ Reiner im Altenheim um die Ecke, oder eben das Medienforum.NRW.

Ich muss gestehen: Ich das Forum mal gemocht. Das war 2007, als ich erstmalig und im Dienste der WAZ den Weg nach Köln antreten durfte. So viele bekannte Mediengesichter, spannende Panels über die Zukunft meines Traumberufes und am Abend eine schmucke Party.

Dieses Jahr, 2011, habe ich lieber Büroarbeit absolviert, geistig verwirrten ElRep-Fans die Beichte abgenommen und ein gutes Buch gelesen, als mich mit dem Medienforum zu beschäftigen. Oder wie mein Kollege Sixtus das immer nennt: „Aufmerksamkeitshygiene“ betrieben.

Ein paar Brocken der medial rückwärtsgerichteten Oralergüsse haben mich dann doch erreicht. Danke, Twitter. Jedenfalls war das Geschwurbel der Medienobersten Grund genug, mir für mein Nichterscheinen dort doppelt und dreifach zu gratulieren.

Es ist ja nicht so, dass ich große Erwartungen an das Medienforum.NRW hätte. Wer Politiker (Hombach), Beamte (Nienhaus) und Schauspieler (Kraft, Rüttgers) über Medien philosophieren lässt, darf sich über das Schmierentheater nicht wundern.

Das konsequente und zunehmende Fernbleiben von digitalen Denkern der Branche sollte den Kölner Regisseuren allerdings zu denken geben.

Achja, ich bin dann doch dieses Jahr kurz schwach geworden. Die Bootsparty auf dem Rhein wollte ich mir nicht entgehen lassen. Weil dort einige Personen waren, die ich sonst selten sehe. Und die ebenfalls tagsüber lieber Arbeiten, als Internet-Antithesen aus dem Jahre 2007 zu lauschen.

Die Party war übrigens deftig skurril. Was weniger an den rund 800 Gästen, der „Silent Disco“ (Rahmenprogramm!) oder dem wirklich guten Roast Beef lag. Nur irgendwie habe ich schon 2007 Jean Pütz betrunken mit Kölschglas in der Ecke hocken sitzen sehen, und für ein Handyfoto mit Mutti Beimer fehlte mir zu wenig Anstand. Wie passend übrigens, dass der Abend vom Qualitätsfernsehsender QVC gesponsert wurde. Und jeder Besucher beim Verlassen der Party mit einer Marcus-Schenkenberg-QVC-Unterhose nach Hause gehen konnte. Also ehrlich, für manche Sachen fühle ich mich definitiv zu alt.

Warum eine Kamerabrille mehr sein wird als ein Gadget

Mehr oder weniger schicke Brillen mit eingebauten Kameras gibt es wie Sand am Meer. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Keines der Produkte ist es auch nur annähernd wert, verlinkt zu werden. Mit Eyez könnte sich das ändern. Auch wenn die Brillenkamera noch in Entwicklung ist, steckt schon im Konzept das notwendige Quäntchen Magie: Livestreaming.

Die Spezifikationen der Brille sind noch nichtssagend: 720p, eingebautes Mikrofon, 8GB Speicher, der Akku ist platzsparend im Ohrenbügel untergebracht. Spannender wird es bei der Live-Integration: Mittels WiFi soll sich die Kamera mit Androids oder iPhones verbinden, von dort scheint es mittels eigener App in die weite Netzwelt zu gehen. Durch das telefoneigene 3G würde die Brille damit zum Dauersender - egal wann und wo.

Für Inhaltemacher öffnet sich eine ganz neue Spielwelt. Anders als hiesige Experimente wie "Looki Looki" mit Niels Ruf (mit 3min.de untergegangen), kann die Eyez ihre volle soziale Macht ausspielen. Wie sieht die Facebookwelt aus, wenn immer mehr Nutzer ihr Leben in Echtzeit verbildlichen? Wann sind wir noch privat und wann live und öffentlich im Netz? Werden Gespräche mit der besten Freundin demnächst einer Bühnenaufführung gleichen und die halbe Freundschaftsliste bewertet die Beziehungstipps mit Kommentaren? Webvideo ist, anders als Fernsehen, ein Dialogwerkzeug. Die Eyez könnte eben dieses Prinzip auf die Spitze treiben.

Die Eyez kann noch während der Entwicklung vorbestellt werden. Es wenn genügend Geld zusammen ist, wird die Kamera realisiert. Verantwortlich für die Kamera sind u.a. einige ehemalige Flip-Kamera-Entwickler.

Die Verlogenheit mancher Journalisten

So langsam platzt mir der gebügelte Kragen. Dabei sollte ich mich freuen: Immer mehr Kollegen haben Video für sich entdeckt. Leider scheinen sie dabei jedwede Professionalität in der Dorfkneipe vergessen zu haben. Es ist verwunderlich: Mieser Ton, verwackeltes Bild, keinerlei roter Faden und dennoch sollen diese Machwerke die untergehende Kaste der Informationsmittelmänner retten? Wohl kaum.

Beim gedruckten Wort gibt es keine Kompromisse. Wer nicht Rechtschreibung und Stil gefuttert oder zumindest in Griffweite hat, gilt als unfähig. Und das zu Recht: Wer kommuniziert, sollte zumindest das dafür notwendige Handwerk beherrschen. Für Bewegtbild scheint das nicht mehr zu gelten.

Und so tauchen Tag für Tag neue Bewegtbildunfälle bei Tageszeitungen auf. Auch so mancher Blogger hält sich nach dem Kauf einer Westentaschenkamera für den nächsten Spielberg. Die Prämisse "Weil-es-geht-mache-ich-es" hat jedes Gefühl für Qualität verdrängt.

Oft wird argumentiert, man müsse doch auf Augenhöhe mit dem XXXXX kommunizieren. Diese Ausrede basiert auf einem kapitalen Denkfehler. Nur weil viele Webvideos von mäßiger Qualität sind, entbindet uns dies nicht vom Streben nach Qualität. Übrigens ein Streben, welches seit Jahren Video-Communities wie YouTube nach vorne peitscht.

Viel zu selten wird in Redaktionen über eine neue Definition von Qualität gesprochen. Es braucht kein TV-Studio, keine teuren Schulterkameras, kein Rechenzentrum für die Produktion von Bewegtbild. Aber es braucht Handwerk und Leidenschaft. Nicht selten ist Letzteres der stärkste Antrieb für Ersteres. Ein iPhone (mit externem Mikro, eigenem Rig, spezieller Video-App, zusätzlichem Objektv und und und) als Handwerk zu bezeichnen, ist verlogen.

Anonymous: Open Letter To The World

Dividedbyzero

We stand at a unique time in our history, the rise of the internet and computer technology have contributed to an unparalleled rate of prosperity for the First World.

We have created for ourselves and empire unlike any other, a global network of constant trade and communication, a new age of technological advancement. We have come a long way from our humble roots in the Industrial Revolution and the days of Manifest Destiny. We are now pioneers on new digital frontiers expanding our domain from the quantum world to the far reaches of space.

And yet, the empire faces a crisis, a global recession, growing poverty, rampant violence, corruption in politics, and threats to personal freedom. As it was before in other times of crisis, the old stories have begun to repeat themselves. The half truths, this time repeated nightly on cable news and echoed through a series of tubes onto the internet: the empire is strong, change is unwise, business as usual is the answer. In times of uncertainty there are those who seek to add to the confusion, to prey on our insecurities and fears. Those who would seek to keep us divided for their own gain. The pervasive strategy takes many very convincing forms: Liberals and Conservatives, Christians and Muslims, Black and White, Saved and sinner.

But something unexpected is happening. We have begun telling each other our own stories. Sharing our lives, our hopes, our dreams, our demons. Every second, day in day out, into all hours of the night the gritty details of life on this earth are streaming around the world. As we see the lives of others played out in our living rooms we are beginning to understand the consequences of our actions and the error of the old ways. We are questioning the old assumptions that we are made to consume not to create, that the world was made for our taking, that wars are inevitable, that poverty is unavoidable. As we learn more about our global community a fundamental truth has been rediscovered: We are not so different as we may seem. Every human has strengths, weaknesses, and deep emotions. We crave love, love laughter, fear being alone and dream for a better life.

You must create a better life.

You cannot sit on the couch watching television or playing video games, waiting for a revolution. You are the revolution. Every time you decide not to exercise your rights, every time you refuse to hear another view point, every time you ignore the world around you, every time you spend a dollar at a business that doesn’t pay a fair wage you are contributing to the oppression of the human body and the repression of the human mind. You have a choice, a choice to take the easy path, the familiar path, to walk willingly into your own submission. Or a choice get up, to go outside and talk to your neighbor, to come together in new forums to create lasting, meaningful change for the human race.

This is our challenge:

A peaceful revolution, a revolution of ideas, a revolution of creation. The twenty-first century enlightenment. A global movement to create a new age of tolerance and understanding, empathy and respect. An age of unfettered technological development. An age of sharing ideas and cooperation. An age of artistic and personal expression. We can choose to use new technology for radical positive change or let it be used against us. We can choose to keep the internet free, keep channels of communication open and dig new tunnels into those places where information is still guarded. Or we can let it all close in around us. As we move in to new digital worlds, we must acknowledge the need for honest information and free expression. We must fight to keep the internet open as a marketplace of ideas where all are seated as equals. We must defend our freedoms from those who would seek to control us. We must fight for those who do not yet have a voice. Keep telling your story. All must be heard.

(via Presstorm)

Gegen das Vergessen - unser Leben in einem Tag

Menschen. Es geht nur um Menschen. Am Ende des Films sitzt ein junges Mädchen am Steuer ihres Wagens. 24 Stunden hat sie auf ihre Geschichte gewartet. Sie möchte nicht vergessen werden. Nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken. Deswegen, trotz Tränen in den Augen, lässt sie die Videokamera laufen.

Ihr taten es tausende Menschen gleich. Am 24. Juli 2010 dokumentierten sie ihr Leben. Und gaben ihre Videofragmente an YouTube weiter. Daraus strickte Regisseur und Oscar-Gewinner Kevin Macdonald einen der beeindruckendsten Dokumentarfilme der letzten Jahre.

"Das Leben in einem Tag" komprimiert tausende Geschichten aus 4500 rohen Stunden der Weltbevölkerung auf 94 Minuten Film. Clip für Clip reist der Zuschauer von Kontinent zu Kontinent, von Mensch zu Mensch. Die durch YouTube propagierte Clipkultur feiert in diesem Film ihren gesellschaftlichen Höhepunkt. Vermeintliche Belanglosigkeit wird hier zum Besonderen erhoben. Die erste Rasur. Der Alltag eines Kindes als Schuhputzer. Lichtblicke wie der kitschige Heiratsantrag, Schattenseiten wie die Duisburger Loveparade. Sie stehen Seite an Seite, werden Clip für Clip im Tagesrhythmus abgespult.

Niemals aufgeregt oder mit Effekthascherei belegt, versprüht der Film eben jenen Funken Hoffnung, der uns auch in schlechten Zeiten dem nächsten Tag entgegenfiebern lässt. Irgendwann im Film berichtet ein Familienvater von seiner verlorenen Angst vor der Krebserkankung seiner Frau. Er lächelt. Ein ehrliches Lächeln. Es wird für seine Familie ein Morgen geben. Zumindest den nächsten Morgen. Und diese Tatsache ist es wert, umarmt zu werden.

"Das Leben in einem Tag" treibt die Qualitäten eines Dokumentarfilmes in neue Höhen. Lebensausschnitte, die ohne Skript auskommen. Die Geschichten ohne Drehbuch erzählen. Dabei haben sie nichts weiter gemein, als am selben Tag erlebt worden zu sein.

Mehr als alles andere ist der Film ein Spiegelbild der sich wandelnden Gesellschaft. Er atmet die Geisteshaltung der vernetzten Menschheit. Er sprüht vor Leben. Vor ungeschminktem Leben. Das Mädchen in der Schlusseinstellung des Films möchte nicht vergessen werden. 24 Stunden hat sie auf ihre Geschichte gewartet. Und plötzlich ist es eben dies, was sie unsterblich macht. Den Eindruck von Belanglosigkeit nimmt jeder Mensch anders wahr. Jeder einzelne Mensch.

Posterous theme by Cory Watilo