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US-Zeitungen im freien Fall
Sehe nur ich darin einen Trend, der bald über den großen Teich schwappt?
Journalist, Videopunk
Sehe nur ich darin einen Trend, der bald über den großen Teich schwappt?
185 Stimmen, 243 Beiträge aus 12 Ländern: Der amerikanische Komponist Eric Whitacre hat über YouTube ein digitales Meisterwerk geschaffen. Beeindruckend.
Hassen oder lieben: Im deutschen Web sind moderierte Nachrichtensendungen Mangelware. Zumeist aus gutem Grund: Zu altbacken, zu linear, zu unaktuell. Trotzdem hat die New York Times seit heute eine eigene Newssendung im Angebot. "TimesCast" mag keine Webvideo-Revolution sein, setzt aber an den richtigen Stellen an.
Mit der Qualität bei Webvideos ist es so eine Sache: Die meisten Verlage haben nicht die Ressourcen, mehr als sinnbefreite Video-Ergüsse ins Netz zu stellen. Spiegel Online gehört sicherlich nicht dazu: Doch was Deutschlands Online-Leitmedium unter Bewegtbild-Journalismus versteht, ist ein Witz. Und zwar ein ziemlich schlechter.
Im Englischen steht die Aussage "slippery slope" für das sichere Zusteuern auf eine Krise. Derzeit tobt in den USA unter den Zeitungs-Videojournalisten eben jene Debatte, inwieweit Bewegtbildjournalismus im Netz eine Zukunft hat. Und der Journalismus im Allgemeinen.
Die kleine süße Diskussion um mein Webciety-Video habe ich genüsslich verfolgt. Neben Lob gab es auch eine große Packung Kritik. Nur: Liebe Leute - bevor ihr drauflos ballert, solltet ihr mal Lesen lernen.
Seit mehr als einem Jahr schaut die Videomacher-Welt über den großen und kleinen Teich: VDSLR-Evangelisten wie Bloom propagieren den Einsatz der Canon-Kameras und liefern regelmäßig neue Anschauungsobjekte mit Aha-Effekt. Doch was kommt danach?