Wham - Last Christmas (Literal Version)
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allerdings war längst überfällig.
VideopunkAnarchy in Web-TVWham - Last Christmas (Literal Version)
Der Song macht zwar Pocken und schlechten Stuhl, diese Version
allerdings war längst überfällig. Eurocats - Surfen multimedia. (Deutsche Hochmusikkultur 1996)
Bei diesem Lied verschlägt es mir die Sprache.
Boom im Schneckentempo
Die Verlockung ist groß. Webvideos, ob nun eigenständig oder als Teil eines Multimedia-Paketes, werden nicht erst seit gestern als Geschäftsmodell für die Zukunft gefeiert. Nur konsequent, dass Sie als Fotograf den Schritt vom Stand- zum bewegten Bild wagen. Ich will nichts beschönigen: Sie stellen sich damit in die lange Reihe der Radio- und Zeitungsjournalisten, die ihren hauseigenen Internetauftritten mit Videos den notwendigen Pep geben wollen. Lassen Sie sich davon nicht zurück in die Dunkelkammer treiben: Die Konkurrenz nimmt drastisch zu, aber ebenso die Erlösmöglichkeiten. Verlage lechzen nach bewegten Bildern. Geld ausgeben wollen sie dagegen noch nicht. Das hängt weniger mit dem Unwillen zusammen, für Qualität zahlen zu wollen. Sämtliche Erlösmodelle bei Webvideos kranken am Unverständnis der Werbewirtschaft. Bezahlt wird immer noch nach »Page Impressions«, kurz: Klicks. Fotos und Videos werden auf eine Stufe gestellt, ohne die unterschiedlichen Produktionskosten zu berücksichtigen. Ein Beispiel. Sie sind auf einem Stadtfest unterwegs. Mitgebracht haben Sie ein gutes Dutzend Fotos und ein kleines Video. Ein Bild können Sie in der Zeitung unterbringen, die restlichen Fotos gehen für einen Bonus als Fotostrecke ins Netz. Sie beglücken mit ihrer Arbeit nicht nur die Leser, sondern auch den Internetauftritt. Zwölf Fotos sind pro »Zuschauer« potenziell zwölf Klicks. Und das Video? Ein Klick pro Zuschauer. Was meinen Sie, wofür der Verlag eher bereit ist, Geld auszugeben? Ich höre den Einwand: »Aber Webvideos werden doch mit Werbung versehen!« Dann verrate ich Ihnen (k)ein Geheimnis: Je nach Größe des Internetauftrittes liegt der Werbepreis bei 20 bis 80 Euro. Pro Tausend Klicks wohlgemerkt. Spielen wir mit den Zahlen: Ihr Video wird von 3000 Personen angeschaut. Im Lokalen eine durchaus ordentliche Zahl. Das macht im besten Fall 240 Euro Einnahmen für den Verlag. Nun ist es Usus, dass Netzportale eine Beschränkung auf eine Werbung pro drei Videos einbauen. Denn welcher eifrige Webseher schaut sich gern mehrmals hintereinander dieselbe Werbung an? Flugs bricht das wacklige Zahlenwerk in sich zusammen. Bedanken dürfen Sie sich erneut bei der Werbewirtschaft. Bei all der Schwarzmalerei liegt aber genau hier die Chance. Machen Sie sich frei von dem Gedanken, nur »mal eben« ein Video mitzubringen. Setzen Sie Ihre wertvolle Ressource Arbeitszeit gezielt ein. Investieren Sie in Qualität – sowohl des Videos, des Themas als auch Ihrer eigenen Vermarktung. Die Dreifaltigkeit des Webvideo-Business. Die Versuchung ist groß, bei einem Termin »draufzuhalten«. Besser irgendein als kein Bewegtbild. Sicherlich finden Sie auch hin und wieder einen Abnehmer. Klasse wird dann zu Masse. Und in Zeiten von User Generated Content à la YouTube holen Sie sich noch mehr unerwünschte Konkurrenz ins Arbeitsleben. Mittelfristig müssen Sie sich von der Masse absetzen. Haben Sie sich für den Schritt in Richtung Webvideo entschieden, verfolgen Sie ihn ebenso energisch wie die Fotografie. Lernen Sie, optimieren Sie Ihre Arbeitsabläufe. Bleiben Sie am Ball. Auch wenn Videos und Fotos auf den ersten Blick viel gemein haben: Beide Berufsfelder haben ihre speziellen Anforderungen. Das fängt bei der Ausrüstung an und geht bei der Umsetzung weiter. Lösen Sie sich von der Mär, Webvideo sei Fernsehen in Kleinformat. Der Zuschauer konsumiert bewegte Bilder im Netz anders. Während er bei der Produktionsqualität kleine Ungereimtheiten verzeiht, achtet er umso mehr auf den Inhalt. Seine wertvolle Internet-Zeit will gut genutzt sein. Halten Sie ihn deswegen von der ersten Sekunde an am Monitor fest. Schlussendlich entscheidet er über Erfolg oder Misserfolg Ihres Produktes. Und davon hängt jeder weitere Auftrag ab. Denn der Erfolg im Internet ist durchaus messbar. Zumindest hier ein kleines »Danke« in Richtung »Page Impressions«. Zwar ist die technische Qualität eines Webvideos wichtig, aber noch entscheidender ist das Thema. Prüfen Sie, welche Nische der Markt hergibt, wo die Wünsche Ihres potenziellen Auftraggebers liegen – und werden Sie dort zum Platzhirsch. Nicht jedes Fotothema ist gleichzeitig ein gutes Videothema, und umgekehrt. Zu jedem Thema lässt sich ein Video produzieren, aber medienkonvergentes Arbeiten im Internet erfordert das Ausloten der sinnvollsten Darstellungsform. Und Video ist beileibe nicht immer die beste Möglichkeit, ein Thema aufzugreifen. Haben Sie nun ein fertiges Video auf der Festplatte und möglicherweise einen Abnehmer gefunden, beginnt ein weiteres Stück harter Arbeit. Bewerben Sie Ihre Arbeit und damit sich selbst. Werden Sie Ihre eigene Video-Agentur. Das Internet bietet nahezu unendlich viele, meist kostenfreie Möglichkeiten für diesen Zweck. Präsentieren Sie das Video auf Ihrer eigenen Netzpräsenz, entweder durch Verlinkung oder durch Einbetten des Produktes. Nutzen Sie soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook, Xing oder MySpace, um Ihr Werk zu verbreiten. Verlinken Sie in Fan-Foren, Gästebüchern, Wikipedia. Aber: nur nicht übertreiben. Sonst landen Sie allzu schnell im Spam-Ordner der jeweiligen Dienste. Trotz all Ihrer Bemühungen beißt kein Verlag auf Ihr Video-Angebot an? Weil das Redaktionsbudget zu wenig hergibt? Dann werden Sie Ihr eigener Vermarkter. Refinanzieren Sie die Videos mittels eines Sponsoring-Partners und bieten das Produkt den Verlagen gratis an. Schließlich kann es Ihnen egal sein, wer Ihre Brötchen bezahlt. Sie merken, das Webvideo-Geschäft ist komplex. Und immer noch in einer frühen Entwicklungsphase. Solange Medienunternehmen und Werbewirtschaft kein tragfähiges Modell zur Refinanzierung der Online-Angebote gefunden haben, bleibt Ihnen nur die Flucht nach vorn. Ein steiniger Weg mit vielen Risiken. Sie haben den ersten Schritt getan und sind in diesem spannenden neuen Berufsfeld von Anfang an dabei. Herzlichen Glückwunsch. Bleiben Sie jetzt standhaft. (Dieser Artikel von mir erschien Mitte 2009 in Ausgabe 28 von FREELENS, dem Verbandsmagazin der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten.) Hilfe, ADAC antwortet nicht
Mit der Öffentlichkeitsarbeit nimmt man es beim ADAC wohl nicht so genau. Oder Blogger sind ihnen wirklich scheissegal.
Jedenfalls habe passend zu diesem Beitrag unmittelbar per E-Mail eine simple Anfrage an den ADAC gestellt. Ob ich die Seite //www.adac.de// (den Link bitte an dieser Stelle hinzudenken) denn verlinken dürfe - so wie es in den AGBs an dortiger Stelle gewollt ist.
Die Antwort? Keine. Nada. Nichts.
Aber Danke, dass wir darüber gesprochen haben. Nicht das Medium ist schuld
Neues von der Altenabteilung der SV WAZ 00. Statt sich an die eigene Nase zu packen, wird mal wieder kräftig auf die Online-Glocke gehauen.
Dabei geht es doch schon lange nicht mehr um das "wo", sondern um das "was". Nicht das Medium Zeitung allein ist schwerkrank. Vielmehr ist es der Inhalt, der die Leser scharenweise zum Kündigungenschreiben bewegt. Und dieses Problem mangelnder inhaltlicher Kompetenz gibt es nicht erst seit dem Schwingen der Verlags-Äxte. Konsequent haben viele Kollegen inhaltliche Neuerungen verschlafen oder gar bewusst ignoriert. Guter Journalismus ist keine Frage des Alters, weder auf Redakteurs- noch auf Leserseite. Der neurotische Jugendwahn unter Verzicht auf altgewohnte Themen hat bereits einen Großteil der älteren Leserschaft gekostet. Dass mit halbseidenen Berichten nach dem Motto "Wir berichten übers Jugendzentrum, da ist ja das Wort Jugend drin" keine neuen Kunden gewonnen werden, ist so sicher wie das Mittagessen im Altersheim. Vielmehr vergrault der alltägliche Bratwurstjournalismus im deutschen Blätterwald nach und nach selbst Hardcore-Print-Fanatiker. Allzu oft wird nach der Formel "60plus" geschrieben, fein in verstaubte Förmchen gegossen und lauwarm auf den Frühstückstisch serviert. "Ich brauche noch 30 Zeilen, bei der Jahreshauptversammlung gab es eine Diskussion um...." - "Tut mir Leid, das gehört dort nich' rein. Schreib' lieber alle Geehrten in den Text." - "Auch die für fünf Jahre Mitgliedschaft?" - "Natürlich, wir sind ja eine junge Zeitung." Schon lange bewegen sich Regionalzeitungen in einem diffus beleuchteten Paralleluniversum der Leserinteressen. Die Tageszeitung von heute bildet nicht mehr das ab, was die Kundschaft interessiert. "Das Lokale mehr stärken" ist in dieser Diskussion ähnlich nichtssagend wie eine 0815-Bundestagsdebatte. Die branchenübliche Sturheit lässt nichts Gutes erahnen. Solange sich nichts im Bewusstsein der schreibenden Zunft ändert, sind auch Handys, Kindle und Google nur Verpackungen für toten Fisch. Dublin's people #Canon #7D
Ich stehe auf solche Videos. Manches Lächeln sagt mehr über einen
Menschen aus als tausend Worte... Steadicam-Shot Music Video von @PROSPECTHILLMA #Canon #7D
Da hatte die Fokus-Frau aber kräftig zu drehen.
Canon 7D Music Video - Prospect Hill "Roller Coaster" from Enki Studios on Vimeo. A video we just shot for the band Prospect Hill. Directed by Chris Bolarinho and Jeff Melanson DP/Steadicam - Jeff Melanson Production Designer - Carolyn King Gaffer - Jordan Parrott 1st AC - Sarah Tricker 2nd AC - Regina Dellea Best Boy Electric - Walter Stone Grip - Fritz Ceriales PA - Mike Mcguire PA - Lucie Brabcovawww.enkistudios.com |
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Posterous theme by Cory Watilo
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