Home»Behind the Scenes»Weitreichende Änderungen beim Webvideopreis 2018

Weitreichende Änderungen beim Webvideopreis 2018

1
Shares
Pinterest Google+

Der Webvideopreis Deutschland 2017 ist Geschichte. Herzlichen Glückwunsch allen Nominierten und Gewinnern! Vielen Dank an alle, die uns – oftmals seit Jahren – bei diesem Herzensprojekt unterstützen. Seit dem ersten Webvideopreis, damals vor 350 Gästen, ohne Livestream, in einem Kunstkino hinter dem Essener Hauptbahnhof, hat sich viel getan. Und auch 2018 wird sich der Webvideopreis diesem schnelllebigen Markt wieder anpassen. Drastisch sinkende Werbeeinnahmen auf der größten Video-Plattform, YouTube, neue Portale mit neuen Stars, die Annäherung zwischen ehemals reinem Webvideo und ehemals rein klassischen Medien wie TV – all dies hat bereits 2017 den Markt kräftig durchwirbelt. Und immer mehr Interessen strömen in die Branche und damit auch zu uns.

Aus dem Feedback der letzten Tage und Wochen – vor und nach – dem Webvideopreis, möchten wir erste Änderungen für 2018 bekanntgeben.

  1. Der Social-Media-Vote hatte seine Berechtigung in den letzten Jahren. Er sicherte den „kleinen“ Nominierten eine Chance, ihre meistens deutlich aktiveren Fans und neuen Zuschauer, den Größenunterschied auf den Kanälen auszugleichen. Mit Erfolg. Gleichwohl stand das – niemals vermarktete – Voting in der Kritik. Deswegen planen wir für 2018 die Reduzierung des Online-Votings rein auf unsere Website – ohne Abstimmungs-Möglichkeiten über die sozialen Medien.
  2. 25 Kategorien waren zu viel dieses Jahr. Auch wenn immer mehr Kategorie-Wünsche an uns herangetragen werden – zumindest für die Gala-Show wird die Zahl 2018 deutlich reduziert.
  3. Der Webvideopreis muss klarer kommunizieren, was er auszeichnen will – und was nicht. Dies werden wir durch eine Überarbeitung der Konstitution („Verfassung“) des Webvideopreis verdeutlichen und häufiger und erklärender verbreiten.
  4. Um (noch nicht) Webvideopreis-auszeichnunsgwürdigen Videomachern eine Bühne und ein Netzwerk zu schaffen, haben wir unter dem Arbeitstitel „Webvideotage“ für 2018 eine Alternative zum großen Webvideopreis angedacht. Der Begriff „Webvideotage“ ist übrigens bereits 2010 entstanden und vereinte sowohl den Webvideopreis als auch Community-Events wie das Videocamp – welches nach über einem Jahr Pause mit seiner 13. Ausgabe demnächst zurückkehren wird.
  5. Der Webvideopreis ist sich seiner Größe und Verantwortung bewusst und wird sich vermehrt politisch äußern. In der Diskussion um „Rundfunklizenzen“ haben wir uns bereits klar positioniert und führen seit einigen Wochen gute und konstruktive Gespräche mit der Medienpolitik. Antrieb ist uns dafür die Grundidee des Webvideopreis: „Jeder hat das Recht, sein eigenes Publikum zu finden.“
  6. Ein neues Zuhause? Auch wenn der ISS Dome ein wunderbarer Ort für eine große Gala war – vielleicht wird es 2018 Zeit für etwas Neues. Und zwar etwas ganz Neues…

Dies ist erst der Anfang – und gemeinsam mit der Webvideopreis-Academy und ihrem Präsidenten Jan Winter wollen wir den Webvideopreis und die „Webvideotage“ erneut zu einem großartigen Erlebnis machen – für die Branche, die Fans und die Zuschauer, als auch jeden Menschen, der sich dafür interessiert.

Previous post

Pressespiegel Webvideopreis 2017 (3)

Next post

Gesucht: Mitarbeiter (m/w) für Redaktion und Inhalte

3 Comments

  1. 9. Juni 2017 at 18:37 — Antworten

    Ein vereinfachtes voting system ist ein Schritt in die richtige Richtung! 🙂

  2. Game0Pat
    10. Juni 2017 at 8:33 — Antworten

    Wie wärs mit einer Art prozentualen Wahl gemessen an bspw. den Abonennten zu einem bestimmten Termin? So haben auch kleinere eine wirkliche reale Chance gegen große anzukommen.

    Nur eine Idee.. 🙂

  3. […] Markus Hündgen auf Videopunks.de schrieb, soll sich für 2018 unter anderem folgendes […]

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.