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Simon Krätschmer: Wir wollen auch 2017 moderieren!

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Nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Christian Ulmen moderieren die Rocket Beans in zwei Tagen den diesjährigen Webvideopreis. Die vier „Beans“ führen das Publikum sowohl live vor Ort, als auch zu Hause im YouTube-, Facebook- oder Twitch-Livestream durch das Programm. Vorab haben wir mit Simon Krätschmer über das Event gesprochen:

Videopunks: Wie bereitet ihr Euch auf den Webvideopreis vor?

Simon: Natürlich haben wir uns alle als erstes anständige Anzüge gekauft, um zumindest visuell den Erwartungen standhalten zu können. Für den Rest haben wir zum Glück das Webvideopreis-Autorenteam, das uns mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen über den Status Quo der YouTube-Szene auf den neuesten Stand bringt. Zusammen brüten wir über richtigen Formulierungen, das Timing von Witzen oder möglichen Antworten auf die wichtigste Frage: Was tun, wenn keiner lacht?

Videopunks: Wie fühlt es sich für Euch an, plötzlich selbst auf der Bühne als Moderatoren zu stehen, nachdem ihr bereits zwei Webvideopreise gewonnen habt?

Simon: Jede Art von Auftritt ist erst einmal von enormer Aufregung begleitet. Da der Webvideopreis jedes Jahr größer und professioneller wird, wächst auch der Druck, etwas angemessenes abzuliefern. Selbstverständlich ist es anspruchsvoller, durch den kompletten Abend zu führen, als kurz einen Preis auf der Bühne abzuholen. Die Anspannung bis zu diesem Moment ist allerdings die gleiche.

Videopunks: Was wäre das Peinlichste, was euch auf der Bühne passieren könnte?

Simon: Das Peinlichste wird ganz sicher passieren, denn nicht jeder geschriebene Gag wird wie gewollt zünden. Im Überspielen von schlechten Witzen sind wir allerdings Profis. Richtig schlimm wäre wohl nur, wenn jemand auf der Bühne sterben würde. Das gäbe dann allerdings auch eine Mörderquote. Es gibt also immer einen Silberstreifen am Horizont.

Videopunks: Was war euer bisheriges Highlight bei einer Webvideopreis-Verleihung?

Simon: Als Kollegah beim WVP ’14 nach dem Überreichen seines Preises für „Bosshaft TV“ seinen „Sohn“ Shneezin auf die Bühne holte, dieser sich unverzüglich auszuziehen begann und anschließend Biergläser auf den Boden schleuderte. Da dachte ich mir schon kurz „Jetzt habe ich alles gesehen“. Mit dieser Aktion hat Shneezin die Latte für künftige Peinlichkeiten ziemlich hoch gelegt. Ich bezweifle, dass wir daran anknüpfen können.

Videopunks: Wenn ihr auf die letzten Jahre zurückschaut, was war für Euch das Beeindruckendste, was ihr im Webvideobereich erlebt habt?

Simon: Wie unsere Abonnenten innerhalb eines Jahres von 250.000 auf 274.000 angewachsen sind. Das muss uns erst mal einer nachmachen.

Videopunks: Wo geht die Reise für Euch im nächsten Jahr hin?

Simon: Ganz klar Richtung 280.000. Den Webvideopreis 2017 wollen wir dann moderieren und in sämtlichen Kategorien abräumen. Danach kann man ihn eigentlich auflösen.

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1 Comment

  1. Gunnar Krupp
    4. Juni 2016 at 0:08 — Antworten

    Find ich gut!

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