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Facebook: Zuhause ist es immer noch am saubersten!

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Facebook geht einen weiteren Schritt in Richtung Videowerbung und bietet seit kurzem noch mehr Möglichkeiten der Vermarktung. Dabei fällt eine Sache jedoch besonders auf: Facebook bietet nun sogar externen Websiten Möglichkeiten der Videovermarktung an – aber in den eigenen Netzwerken, Facebook und Instagram, ist das Schalten von Pre-, Post- oder Mid-Rolls nicht möglich. Damit hält sich der Konzern die eigenen Netzwerke sauber und spart sich möglicherweise den Ärger der Nutzer über massenhafte Werbung, wie man es von YouTube gewohnt ist.

Werbung – Fluch und Segen im Internet zugleich. Die steigende Nutzung von AdBlockern zeigt deutlich, dass immer mehr Menschen mit der Werbung, die auf Websites ausgespielt wird, unzufrieden sind. Gleichzeitig bleibt Werbung, egal in welcher Form, die beste Möglichkeit im Netz Geld zu verdienen. Journalisten, Blogger, Webvideomacher – sie alle sind abhängig von Werbe- und Marketinggeldern. Das Problem ist natürlich kein Neues. Schon seit mehreren Jahren wird über Onlinewerbung gestritten und verschiedene Gründe werden für die Nutzung von AdBlockern genannt. Die Qualität der Werbung, die schlechte Platzierung von Werbungen, das Zerstören der Privatsphäre durch „zu zielsichere“ Werbung und viele Gründe mehr. Für Anbieter, wie YouTube, aber vor allem deren Creator sind AdBlocker ein Dorn im Auge. Facebook dürfte ebenfalls wenig erfreut darüber sein, dass immer mehr Menschen sämtliche Werbeangebote blocken. Verhindert das soziale Medium mit dem neuesten Schritt nur extern – also auf anderen Websites – mit Videowerbung zu arbeiten, einen Shitstorm? Will man sich das eigenen „Zuhause“ sauber halten?

Gut möglich, dass Marc Zuckerberg und seine Mitarbeiter so denken – gleichzeitig könnte die aktuelle Entwicklung aber auch nur ein Experiment sein, um Pre-, Post- und Mid-Rolls im nächsten Schritt auch auf Facebook zu erlauben. Quasi eine Art Beta-Phase, in der die Technik über Facebooks Audience Network zuerst auf externen Websiten ausprobiert wird, um sie schließlich auf die eigenen Netzwerke Facebook und Instagram zu übertragen.

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