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Halo – die teuerste Webvideo-Serie aller Zeiten

Jahrelang werkelte Microsoft an einer Kino-Verfilmung der erfolgreichen Videospielreihe “Halo”. Am Ende scheiterte es immer an den finanziellen Risiken, einen Blockbuster bauen zu müssen. Deswegen ist Microsoft nun einen anderen Weg gegangen – und veröffentlicht die Story für 10 Mio. Dollar als Webvideo-Serie auf YouTube.

Der Trailer:

Halo ist Microsofts Killer-App für die Xbox gewesen: Mehr als 35 Mio. verkaufte Spiele gehen auf das Halo-Konto, ein Gesamtumsatz von 3 Milliarden Dollar. Und nun erscheint der vierte Teil der Reihe am 6. November. Grund genug, die alten Filmpläne aus der Schublade zu holen. In fünf Teilen gibt es jeden Freitag auf YouTube eine neue Episode zu sehen. Diesen Weg des Marketing gehen immer mehr Unternehmen – allerdings noch kein Vertreter so konsequent wie Microsoft. Die Serie strotzt nur so vor hollywoodesker High-Quality-Produktion. Insgesamt hat Microsoft zehn Mio. Dollar dafür hingeblättert. Zum Vergleich: Der bisherige Rekord – nur wenige Woche alt – lag bei sechs Mio. Dollar und der Yahoo-Serie “Cybergeddon” (powered by Symantec).

Während der Erfolg von Cybergeddon noch auf sich warten lässt – schnellen die Abrufzahlen beim Halo-Versuch nach oben in die Millionen. Ebenfalls bemerkenswert: Die Länge einer Episode beträgt 20 Minuten. Für Webvideo eine halbe Ewigkeit, insbesondere auf YouTube. Präsentiert werden die Folgen nicht auf dem eigenen YT-Channel, sondern auf dem relativ neuen Prime-Kanal von Machinima – der ersten Anlaufstation für Videospiel-Fans auf YouTube. Dazu gibt es Making-Ofs, Interviews, Hintergründe, welche die Webisodes ergänzen.

Die Episoden bleiben noch bis zum 23. November online, danach beginnt Microsofts Monetarisierung: Es wird eine BluRay geben, wer online schauen möchte muss dann iTunes besuchen.

Hier Folge 1:

Ein Kommentar

  1. Irre ich ich mich, oder wird das jetzt häufiger kommen, dass man Inhalte erst gratis für alle zur Verfügung stellt, um sie dann später kostenpflichtig zu machen? Spontan fällt mir noch Cro ein, der ja auf ähnliche Weise erfolgreich war. Wenn die Qualität stimmt, und man sich selbst davon überzeugen konnte, zahlt man im Nachhinein trotzdem dafür. Wäre auf jeden Fall ein Argument gegen alle, die gegen “Gratis-Kultur im Internet” hetzen.

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