Zu dieser Zukunft dieses Fernsehens

Viel wird dieser Tage über die Zukunft des Fernsehens geschrieben und geredet. Allen voran "Social TV" - der Wandel im TV zum Dialogmedium - bestimmt die Diskussion. Doch alle liegen falsch.

 

Nun liegt es in der Natur der Zukünftigkeit, dass sie verdächtig unvorhersehbar ist. Aber angesichts der aktuellen rasenden Entwicklungen seien mir diese wenigen Gedankenstriche erlaubt:

 

- Social TV ist nur ein weiteres Gimmick, welches für das Gros der Formate aufgrund mangelnder Ressourcen keine Rolle spielt. Dass Fernsehsender diesen Trend nun für sich entdeckt haben, ist nur verständlich, geht es ihnen doch um die vermeintliche Annäherung an das allumfassende Medium Internet. Und den zunehmenden Bedeutungsverlust von TV als Leitmedium. Doch SocialTV ist nichts weiter als eine Brückentechnologie in neuer Verpackung. Und vielleicht wird sich, wie gerade bei der Rundshow im BR zu sehen, zeigen: Das Medium Fernsehen ist generell nur sehr beschränkt zum Dialog fähig.

- Der ebenfalls gehypte Second Screen krankt an einer ähnlichen Fehleinschätzung: Wer glaubt denn ernsthaft, dass wir im post-mobilen Zeitalter der Zukunft noch den Großteil des Bewegtbildkonsums im Pre-Internet-Konstrukt "Wohnzimmer" verbringen und auf einen großen Hauptscreen schauen? Vielmehr wird sich Bewegtbild vollkommen von den Gerätefesseln lösen und als allgegenwärtiges Medium den Alltag begleiten: von der Bushaltestelle bis ins Museum.

- Viel wahrscheinlicher ist es, dass wir unseren Screen die ganze Zeit dabei haben. Nicht als Smartphone, sondern im Blickfeld. Die entsprechenden Technologien sind bereits entwickelt und werden derzeit u.a. von Google auf Marktreife geprügelt. Ein HUD (Heads-Up-Display) sorgt für die Netzkommunikation. Das Fernsehen der Zukunft benötigt also eine Augmented-Reality-Strategie.

- Der gesamte Bewegtbildmarkt ist reif zum Abschuss und steht wankend an der Klippe. Bereits eine disruptive Idee könnte ihn abstürzen lassen. Leider ist das teuflische an der Disruption, dass sie niemand vorhersieht und sie nicht aufzuhalten ist. Aber sie kommt.

- Der Einfluss von GoogleTV und Apple (ITV) wird überschätzt. Solange beide nicht mit einer wirklich disruptiven Idee aufwarten können, reihen sie sich ins bestehende Ökosystem ein. Und bringen einfach ihre eigene Duftnote mit.

- Microsofts Kinect, Apples Siri und jetzt Disney Touché: Die Navigation von Bewegtbildinhalten geht in die selbe Rchtung wie die Inhalte. Sie wird zunehmend überalltauglich und disruptiert gerade das Konzept "Wohnzimmer" (siehe oben).

Doch als Inhaltefanatiker frage ich mich: Wie wirkt sich dies alles auf den Content selbst aus?

Zunächst ist klar: In dieser Zeit des Umbruchs wird der Content überwiegend durch die technischen Möglichkeiten bestimmt. Nicht weil es Sinn macht, sondern weil es geht, werden Formate entwickelt. Und dies wird zu weiteren technischen Innovationen führen.

Gerade deswegen: Die inhaltliche Entwicklung von Bewegtbild wird für eine Übergangszeit flatlinen und den Disruptionen hinterherhechten.

 

Videopunk auf Reisen (1) - Let's go to Russia!

Damit meine Mutter auch immer weiß wo ich bin: Ab jetzt meine Vortrags- und Konferenztrips. Und welcher Ort wäre besser für den Beginn dieser Serie geeignet, als Russland. Das Land von ehmm Milch und Honig. Zumindest was die Internetwirtschaft angeht...

Dld_moskau

Im Dienste der EWVA verschlägt es mich am 26. Mai nach Moskau, mein werter Co-Geschäftsführer Dimi und ich sind zur dortigen DLD eingeladen. Wer die DLDs nicht kennt: Das sind so ultraelitäre Digital-Fachkonferenzen mit Netzwerkanspruch und ziemlich guten Snacks.

Die DLD Moskau ist übrigens ein Koop-Ding mit der Skolkovo Foundation, angeblich dem russischen Innovation Hub, und politisch nützlich sehr Putin-nah. Das muss nix heißen. Oder eben alles. Wir werden sehen.

Die mysteriösen Abrufe eines Bayer-Videos

Aus der endlosen Reihe "Videos die nett sind, aber sicherlich mehr Abrufzahlen als Zuschauer haben" gibt es heute den Versuch des Chemie-Giganten Bayer, mit einem Musikvideo viralen Erfolg vorzuspielen.

Aber langsam:

Der folgende Musik-Clip ist nicht schlecht gemacht.

Zudem basiert er auf einem weiteren "Erfolgsvideo" Bayers. Insofern könnte dies eine clever fortgesetzte Serie sein. Leider hat jemand bei Bayer vergessen, den Statistik-Bereich des Videos auszublenden. Das ist normalerweise üblich, wenn man verbergen will, woher die Abrufe abseits von YouTube stammen.

Bayer_stats
Dem geneigten Leser wird vielleicht ins Auge springen, dass das Gros der Abrufe von einer Seite namens video-loader kommt. Interessanterweise eine Apache Test Page. Dann gibt es noch Abrufe von dieser toten Seite, von der World Golf Tour und dieser lustigen Video-Insel. Ja, und tatsächlich scheinen auch Abrufe von Facebook & Co. dabei zu sein.

Mehr als 130 000 Abrufe - da sollten die Kommentare doch brummen. Oder auch nicht. Ganze 18 Kommentare haben sich unter das Video verirrt. Davon sind zwei Spam, drei entfernt und der klägliche Rest nur mäßig begeistert.

Ein Nutzer mit dem Namen "Tumbolisu" hat es schon frühzeitig auf den Punkt gebracht: "ich glaub der hat nur so viele clicks wegen so seiten wie steampowers . net. schließlich sind hier nur 3 kommentare aber 85.578 views."

Steampowers.net ist eine etwas dubios anmutende Spam-Seite. Dort kann sich jeder angemeldete Nutzer Punkte und damit Spiele-Prämien verdienen. Zum Beispiel mit dem Schauen von - welch Wunder - Videos. Derartige Seiten gibt es wie Sand am Ballermann 6. Was sie besonders gut können: ihre Adresse verschleiern.

Nächster Punkt, der in der Statistik seltsam erscheint: Bei 130 000 Abrufen gibt es nur 42 Daumen hoch (und 6 Daumen runter). Kann vorkommen. Zeigt aber, dass das Video auf YouTube ein Schattendasein fristet.

Nun wäre es nicht fair, aufgrund dieser Beobachtungen den Menschen bei Bayer so etwas wie Schummelei oder gar Wettbewerbsverzerrung vorzuwerfen. Vielleicht sind die obigen Dinge nur Zufälle. Das wäre zwar aus Kommunikationssicht weiterhin ein Tritt in die eigenen Weichteile, aber dann wenigstens mit dem Hauch des Mysteriums.

Update (30.4., 22 Uhr): Und schwupps ist die Statistik gesperrt.

 

Medien, Penetration und Sex im Gummiboot

Viel zu still war es hier die vergangenen Monate. Das lag unter anderem am Webvideopreis, der mich 4 (gefühlte 12) Monate meines Lebens gekostet hat. In diesen 4 (also 12) Monaten habe ich viel über das Medienbusiness gelernt. Warum Agenturen so seltsam ticken, warum (C)-Promis für ein Level-Up in die B-Kategorie morden würden und warum "die" Medien weiterhin im Jahre 2007 stehen geblieben sind.

Egal wie oft ich es versuche: Ich komme nicht los von den Medien. Ich liebe Journalismus und hasse das, was an kümmerlichen Resten noch ums Überleben und um Leistungsschutzgelder kämpft. Und nirgendwo sonst spürt man diese blanke Angst, aber auch das bleiche Entsetzen der Medien angesichts des Medienwandels, wie im Bereich Webvideo. Twitter, Facebook, ja sogar Instagram - all dies wird von Lokalzeitung, über Unterhaltungsradio bis Tagesschau heruntergebetet. Mantraesk als Rettungsanker postuliert. Heil dir Social Media, wir folgen dir.

Und dann das. Da gibt es ein paar Leute, die machen das, was früher das Leitmedium TV (sic!) gemacht hat (Bewegtbild). Und die erreichen mehr Zuschauer als manche Abendshow (sic!). Und verdienen sogar Geld damit (doppelsic!). Und in der Titelstory eines Möchtegern-ehemaligen-Nachrichtenmagazins wird das Phänomen YouTube abgefeiert. Und jetzt kommt's: Alle nutzen Social Media. "Hey, das wollen wir doch auch!"

Nein, ich will nicht mit dem Finger auf die Medien zeigen. Vielmehr sie an die Hand nehmen und in aufklärerischer Mission ans Licht führen (ego-sic!). Sie fortwährend damit penetrieren, dass diese sog. Phänomene auf YouTube (und Vimeo etc.) kein hipper Scheiß aus Berlin-Prenzlberg sind. Kein Hype des Jahres 2011/2012.

Was wir im Hinauswachsen des Leitmediums TV (sic!) sehen, manscht so ziemlich den gesamten Medienwandel in einen Becher Eiskaffee-mit-Schuss. Wenn sog. Phänomen-YouTuber wie aus dem Nichts mehr Leute am Wochenende gegen ACTA auf die Straße bringen als Netzpolitik.org (sorry, Markus), dann ist das eben kein Phänomen. Dann ist das ein Stück abgeschlossener Medienwandel. Dann ist das schon da. Diesen hundertausenden Menschen einen "Achtung, Alien"-Stempel zu verpassen, ist unpassend. Freundlich ausgedrückt.

Bleiben wir bei der Penetration. Die eine oder andere kritische Stimme gab es, weil der Webvideopreis nicht mehr so nerdig sei. Oder auch eben nicht mehr so grassroot. Der deutsche Nerd bleibt halt gern unter sich. Nur bringt das keinem etwas. Wenn wir nicht wollen, dass es auch in Zukunft verwundert heißt, dass es tatsächlich junge Leute im Netz gibt, die mehr Zuschauer haben als der große GottschalkSchmidtJauch, dann müssen wir raus der Nische. Und Penetrieren, Penetrieren, Penetrieren. Bis es wehtut. Vor allem uns selbst.

(Das mit dem Sex im Gummiboot im Titel ist nur eine Ente, um auch Leser außerhalb der Mediennische anzulocken. Sorry.)

 

Clips - der SWR zeigt YouTube-Show

Und schon wieder finden Webvideos ihren Weg ins Fernsehen. Diesmal allerdings nicht als Beiwerk, sondern als Hauptdarsteller. Zumindest wenn es nach dem SWR geht. Die YouTube-Show "Clips" soll jeden Monat die besten Videos des Netzes präsentieren. Ein Format, das keinen Sinn macht.

In der Pressemitteilung beschreibt der SWR die Sendung wenig schmeichelhaft - ich übersetze frei - als Resterampe. Im Original:

"Hart aneinander geschnitten, ohne Moderation, oft mit unerwarteten Übergängen. Statt der gewohnten professionellen Fernsehästhetik sehen die Zuschauer die bunte, manchmal raue Wirklichkeit des Internets."

Nun ist eine Sendung ohne jeglichen Schmierstoff und Kontext nicht die Neuerfindung des Fernsehens, die raue Wirklichkeit des Internets habe ich bei YouTube bis jetzt noch nicht gefunden. Immerhin hat sich der SWR das Wort "Netzgemeinde" gespart.

Die 45-minütige Sendung kommt zur besten Sendezeit im Dritten, nämlich um 23 Uhr. Wer die aktuelle Folge verpasst, soll in der Mediathek fündig werden. Und wie mir die Pressestelle auch versichert hat: Man plane eine Playlist, in der die gezeigten Videos verlinkt sind.

Quelle: YouTube

Nun sind deutsche Fernsehsender nicht dafür bekannt, Webvideos korrekt mit ihrer Quelle zu versehen. Ein Problem, welches "Clips" nicht haben soll. Die Sendung erfolge ohne Off-Stimme und Moderation, daher: "Die Namen der Autoren und Regisseure werden eingeblendet." Auch soll der Auftritt im deutschen TV nicht kostenfrei erfolgen. Sowohl Autoren als auch die künstlerische Leistung würden vergütet, sagt die Pressestelle. In welcher Höhe, bleibt unklar.

Die Videos sollen nicht nur aus Deutschland stammen - "Clips" schöpft aus dem globalen Fundus des Netz-Bewegtbildes. Trotzdem sollen alle Videos durch die Urheber im Vorfeld für eine Ausstrahlung autorisiert sein. Ein mutiges Unterfangen, wenn der einzige Kontakt oft genug nur über die Nachrichtenfunktion bei YouTube hergestellt werden kann.

Wieso das Ganze?

Die rechtlichen Bedenken beiseite, bleibt die Frage: Warum, lieber SWR?

"Wo sind die Trends, was ist bereits Kult? Wer "Clips - Geschichten, die das Netz erzählt" sieht, kann mitreden."

Dieser Anspruch wirkt verfehlt, wenn auf jegliche Kommentierung und Kontextualisierung verzichtet wird. Webvideos ohne ihren Kontext sind nur die halbe Geschichte. Traurig, dass das auch im Jahre 2012 immer noch nicht im deutschen TV angekommen ist.

Die erste Ausgabe "Clips" läuft am 2. April 2012 um 23 Uhr im SWR.


 


 

Der Selbstmord der Verlage

Der BDZV und die öffentlich-rechtlichen Sender stecken ihre Grundstücke ab. Diese Grenzen sollen medienpolitisch aufzeigen, wer mit welchen Medienspielarten das Sagen hat. ARD/ZDF sollen Videos kriegen, die Zeitungen Text. Was für die Beteiligten einleuchtend klingen mag, ist nichts weiter als der Selbstmord der Verlage.

 

Videos im Netz sind das Kommunikationsmittel der Zukunft. Darauf müssen nicht erst Studien hinweisen (die es trotzdem tun), dazu genügt ein Blick in das Jetzt. Kein Medium wird auf lange Sicht mehr unter der disruptiven Macht des Netzes leiden, als das Fernsehen. Was kommunikativ elitär war, ist heute Kulturtechnik eines Jedermanns. Wir drehen und senden, was das Zeug hält. Das zerstört: Berufsbilder, Industrien, Staatssysteme. Aber es schafft auch: Berufsbilder, Industrien, Staatssysteme.

 

Nun ließe sich trefflich darüber streiten, wer den Verlagen den vergifteten Dolch ins Schlafzimmer geschmuggelt hat – oder ob ARD und ZDF gar selbst ihre Friedenstaube mit einem Sprengstoffgürtel versehen haben. Doch darum geht es nicht mehr.

 

Für die Verlage fährt der Zug nun endgültig Richtung Nirgendwo. Anstatt klarer Grenzen im Feld der Berichterstattungen, sollten beide Seiten ihre Grundstücke zusammenlegen. Das gibt den Öffentlich-Rechtlichen die Chance, ihrem Versorgungsauftrag nachzukommen. Und den Verlagen die Möglichkeit, am nächsten Güterbahnhof auszusteigen.

Das Internet kennt keine Grenzen. Auch das sollte allen Beteiligten mittlerweile einleuchten.

 

 

Webvideopreis goes Düsseldorf

Kurz und knackig: Der Deutsche Webvideopreis hat jetzt in Düsseldorf ein neues Zuhause gefunden. Damit wird auch das Videocamp erstmals in der Landeshauptstadt stattfinden. Dazu gibt es auch eine offizielle Pressemitteilung im Blog des Webvideopreis.

Die Bekanntgabe des Ortes ist nur der Beginn: In den nächsten Wochen bis zum Preis haben wir noch viele großartige Nachrichten zu verkünden. Und auch das ist neu: Der Webvideopreis wird das ganze Jahr über gefeiert. Durch uns, durch Kooperationspartner. Langweilig wird euch nicht. Und uns erst Recht nicht :)

Ein neuer Job, ein Startup und alles auf Start

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Überspringen wir den animierten Vorspann und steigen mit der Handlung ein: Seit Dezember habe ich die Ehre und Freude, ein schnuckeliges Startup durch die Babyjahre zu bringen.

Die "European Web Video Academy" (kurz: EWVA) ist ein Zusammenschluss von Webvideo-Experten und Fachleuten aus verschiedenen Medienbereichen - stetig wachsend. Unser nächstes Etappenziel ist die Veranstaltung "Deutscher Webvideopreis" Ende März 2012. Wir sehen uns nicht als kleine Alternative zum Deutschen Fernsehpreis. Wir sind die Zukunft des deutschen Fernsehpreises. Dafür kämpfen wir.

Doch nicht nur der Webvideopreis steht an: Erstmalig werden wir drei Videocamps anbieten - diese wie gewohnt ganz im Geiste eines Barcamps. Neben dem Videocamp im unmittelbaren Vorfeld des Webvideopreises wird es im September in Berlin im Rahmen der IFA-Woche ein zweites Camp geben. Als drittes Videocamp wagen wir den Schritt in die Sonne: Anfang Juni soll es zum intensiven Fachaustausch mit einer großen Truppe Webvideomacher nach Mallorca gehen. Sessions zum Thema Livestreaming am Strand, Storytelling-Workshops am Pool - es wird bewegend.

Hauptaugenmerk - und das soll durch die Veranstaltungen deutlich werden - liegt bei der Wissensvermittlung und dem Wissensaustausch im Bereich Webvideo. Deswegen tragen wir dieses Wissen ab 2012 auch u.a. in renommierte Journalistenschulen.

Und der Name deutet es schon an: Webvideo ist gelebtes Internet, über alle Landesgrenzen hinaus. Aus diesem Grund wollen wir das "Europa" im Firmentitel Ernst nehmen - und die Webvideomacher näher zueinander bringen. Dazu werden wir auch Stipendien vergeben.

Aus all diesen Gründen und mehr freue ich mich, als Geschäftsführer der "European Web Video Academy GmbH" in Düsseldorf das überaus spannende Feld des "neuen Bewegtbildes" intensiv begleiten und mitgestalten zu können.

Details und wohlfeil gewählte Worte dazu dann ab Anfang Januar auf den offiziellen Kanälen der EWVA.

 

P.S.: Meine bisherige Tätigkeit als redaktioneller Besserwisser bei Blinkenlichten bleibt zum Leidwesen unserer Autoren bestehen.